Galerie
Zur Goldgrube, Kleber
In Zürich sind zurzeit diverse “Zur Goldgrube”-Sticker zu sehen, die an teuer renovierten Häusern (bzw. Bauwänden) kleben. Wir veröffentlichen hier eine Auswahl. Wer weitere Kleber sieht, kann ein Foto an das E-Mail zur_goldgrube [at] gmx [dot] ch mailen.
Zur Goldgrube, Weststrasse
Am 24. Mai 2012 hat fand die erste Aktion der Reihe “Zur Goldgrube” stattt. An der Eröffnung der “verkehrsbefreiten” Weststrasse haben vergoldete Kartonhäuser gegen den Mietzinswucher an der Weststrasse protestiert und flankierende Massnahmen für MieterInnen in zukünftigen Aufwertungsgebieten gefordert.
Rundgang der lebenden Bilder
Am 5. November 2010 hat das stadt.labor einen Rundgang der lebenden Bilder durchgeführt. Im Kreis 5 haben wir zwei «Tableaux vivants» – Darstellungen bekannter Werke der Malerei mit lebenden Menschen – nachgestellt, wobei wir die Vorlage neu interpretierten und aktuelle stadtpolitische Probleme in Zürich thematisierten. Im Wipkinger Viadukt haben wir eine Weihnachtskrippe aufgestellt, in welcher eine “Wohnungs”-Besichtigung stattfand. An der Langstrasse inszenierten wir die verdrängte Zürcher Subkultur als Delacroix’ «Die Freiheit führt das Volk».
Schlafdemo
Günstige Wohnungen sind in Zürich zunehmend Mangelware. Am 23. September 2009 hat das stadt.labor im improvisierten Schlafzimmer auf der Rathausbrücke gegen Profitmaximierung auf Kosten von MieterInnen protestiert und danach unter freien Himmel übernachtet.
Fette-Mieten-Partys
Mit Sektflaschen, Ballonen und Party-Musik haben im Frühjahr 2009 «Wohnungssuchende» an öffentlichen Wohnungsbesichtigungen von Luxusappartements teilgenommen. Die Teilnehmenden machen mit den so genannten Fette-Mieten-Partys auf die steigenden Mieten in Zürich aufmerksam; sie fordern vom rot-grünen Stadtrat und Massnahmen gegen die Mietzinsnot und von den Vermietern mehr soziale Verantwortung.
Permanent Breakfast
Mit einem Frühstück auf der Zürcher Bahnhofsbrücke hat das stadt.labor am 24. Juni 2006 erstmals in der Schweiz zum Permanent Breakfast geladen. Die zum Frühstück eingeladenen Gäste verpflichten sich in den nächsten Wochen wiederum ein Frühstück im öffentlichen Raum zu organisieren, dessen Gäste wiederum baldigst frühstücken und so fort. Hintergrund für diese spassige Aktionsform sind die Wegweisungen unliebsamer Personen aus den Stadtzentren. Zusätzlich bezweckt das permanent breakfast die (Wieder-)Belebung städtischer Orte.