Design Your City – Wettbewerbsbeiträge
Im Rahmen eines Wettbewerb haben das stadt.labor und die Rote Fabrik Streetart-Werke im Kanton Zürich gesucht, die für eine offene Stadt einstehen. Diese sollen die Ausgrenzung unliebsamer Personengruppen, das Standortmarketing der Global Citys oder die Kommerzialisierung des öffentlichen Raum kritisch hinterfragen und eine positive Botschaft entgegensetzen. Hier alle Wettbewerbsbeiträge.
Titel: Street-Art Wettbewerb
Ort der Entstehung: Diverse Orte in der Stadt Zürich – Mai 2008
Künstler: Die Fahnerin
Beschreibung: Mit dem Fahndungsplakat «Dringend gesucht» soll darauf ingewiesen werden,dass in Zürich ein Street-Art Wettbewerb stattfindet.Im Zentrum dieser Arbeit liegt das Interesse, die EinwohnerInnen Zürichs auf die Strassenkunst aufmerksam zu machen. Einige Gründe,die zur Ausschreibung dieses Wettbewerbs geführt haben, sind dem Plakat zu entnehmen. Den LeserInnen wird zudem bewusst gemacht,dass Street-Art in Zürich illegal ist und künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum strafrechtlich (u.a.Art.144 StGB Sachbeschädigung) geahndet werden.
Eingegangen: 10. Mai 2008

Plakat
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Titel: Erlaubt ist was nicht stört
Ort der Entstehung: Zürich – Nacht vom 6.6.2005
Künstler: Bärenkollektiv
Beschreibung: In der Nacht vom 6.6.2005 wurden rund 250 Teddybären der City-Vereinigung in schwarze Mülltüten verpackt und mit Schildern «Erlaubt ist was/wer nicht stört» – «Wer besetzt/entscheidet über öffentlichen Raum» versehen. Mit der Aktion protestiert das Bärenkollektiv gegen die unhaltbare Zuweisung von öffentlichem Raum und die Verunstaltung von wertvollem Kulturraum durch kommerzielle Interessen. «Während Menschen polizeilich aus dem öffentlichen Raum weggewiesen und ausgeschlossen werden sowie wertvoller Kulturraum verunstaltet oder geschlossen wird, erhalten Wirtschaftskreise massenhaft öffentlichen Raum für ihre verdummenden Kommerzkampagnen. Telezüri, Tagi und WOZ berichteten ausführlich. Material: Mülltüten, Papier, Klebstreifen.
Eingegangen: Mai 2008
*** NICHT IM WETTBEWERB ***

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Titel: Vergangenheit und Zukunft
Ort der Entstehung: Zürich – April 2008
Künstler: Tika
Beschreibung: Seit erlaubt ist was nicht stört, wurde vom schlauen Fuchs vieles vom Besseren ausgemerzt. Profitorientiert. Mit der Zukunft, Arm in Arm, geordnet und symetrisch. Kaos wird abgerissen, geglättet, renoviert. Erstickt. (ca. 2m x 7m, Acryl, Dispersion, Spray, Wandstruktur & Sackmesser gekratzt)
Eingegangen: 9. Mai 2008

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Titel: schön
Ort der Entstehung: Zürich
Künstler: ach, immer diese Namen
Beschreibung: Wer rennt denn da mit seinem Edding rum und verschönert das Stadtbild?
Eingegangen: 8. Mai 2008
*** NICHT IM WETTBEWERB (FREIWILLIGER VERZICHT) ***

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Titel: Adbust
Ort der Entstehung: Zürich und Winterthur
Künstler: Anonym2
Beschreibung: Tut gut!
Eingegangen: 5. Mai 2008

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Titel: Der gierige Pfau
Ort der Entstehung: Zürich – April 2008
Künstler: Tika
Beschreibung: Der Pfau als Metapher auf die heutige Gesellschaft. Herausgeputzt und auf’s Äussere bedacht. Gierig und konsumwillig. (90cm x 200cm, Acryl, Dispersion & Aluminiumisolierband auf unbedrucktes Zeitungspapier & Scherenschnitt)
Eingegangen: 5. Mai 2008

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Titel: ZVV Aktion
Ort der Entstehung: ÖVs in Zürich
Künstler: konspirative Kollaboration
Beschreibung: Neben den Klebern mit Verbots-Piktogrammen wurde auch eine, in den Zürcher Medien viel diskutierte «gefälschte Broschüre» entworfen sowie Kleber, um in den Schiffen -äh Trams- neue Bildbeschreibungen anzubringen: «Joint bitte in Fahrtrichtung weiterreichen» «Sägen sie nicht am Ast auf dem sie sitzen» «Die trendigen ZVV Schuhe gibt’s neu in jeder Ticketeria» «Achten sie darauf, das der Gitarrenhals den Hutrand nicht überragt» etc.
Eingegangen: 5. Mai 2008

Poster mit allen Piktogrammen
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Titel: LANG stinke die STRASSE
Ort der Entstehung: Langstrasse, Zürich
Künstler: Bö + Sänf
Beschreibung: -
Eingegangen: 5. Mai 2008

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Titel: 81% der Werber finden 86% der Werbung Scheisse
Ort der Entstehung: Kasernenstrasse, Zürich
Künstler: Klartext
Beschreibung: Die Zahlen beruhen auf berechtigten Annahmen.
Eingegangen: 4. Mai 2008

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Titel: «schöns züri»
Ort der Entstehung: Zürich
Künstler: Fred Trackrat
Beschreibung: Die Serie «Schöns Züri» basiert auf der langjährigen intensiven Auseinandersetzung des Künstlers mit der Thematik von Graffiti und seiner Vergänglichkeit. Mehr Infos in der Dokumentation unten.
Eingegangen: 4. Mai 2008

Dokumentation
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Titel: Escamoteurs
Ort der Entstehung: Genf
Künstler: Paper Tigers
Beschreibung: Dutzende Autos in einem sympathischen Genfer Quartier werden im Morgengrauen in schneeweisses Papier gehüllt und verschwinden so für kurze Zeit (bis zum Eintreffen der Police) aus dem Stadtbild.
Eingegangen: 4. Mai 2008
*** NICHT IM WETTBEWERB ***

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Titel: The Trash
Ort der Entstehung: Bellevue, Zürich
Künstler: Mr. Silver und Mr. Angeles
Beschreibung: Ein Zürcher Abfallcontainer wird zu einem mobilen Soundsystem umgebaut und bietet am Bellevue ein illegales Konzert und Party! Der Abfall wird zum Leben erweckt und zum Mittelpunkt des Platzes. Anstatt die Leute abzustossen, zieht der stinkende Container die Leute an. Sie halten und berühren ihn, stehen auf ihm und tanzen mit ihm. Sie lieben ihn.
Eingegangen: 4. Mai 2008

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Titel: Flower Power & The Void
Ort der Entstehung: Bellevue, Zürich
Künstler: Die Messer
Beschreibung: Durch das Ausschneiden einer Absurdität aus dem Werbedschungel ist wieder Ruhe eingekehrt im Paradies.
Eingegangen: 4. Mai 2008

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Titel: Windowszoo
Ort der Entstehung: Zürich und Umgebung
Künstler: ch-ill & chiefrocker9000 vom Windowszoo kollektiv
Beschreibung: siehe unten
Eingegangen: 4. Mai 2008

Dokumentation
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Titel: R(anständig)
Ort der Entstehung: Öffentlich zugänglicher Raum für bestimmungsgemässe Nutzung, Zürich
Künstler: Big Scary Monsters
Beschreibung: Im Absatz b. des Wegweisungsartikels im neuen Polizeigesetz heisst es:
Die Polizei darf eine Person von einem Ort wegweisen oder für längstens 24 Stunden fernhalten, wenn die Person oder eine Ansammlung von Personen, der sie angehört, Dritte erheblich belästigt, gefährdet oder unberechtigterweise an der bestimmungsgemässen Nutzung des öffentlich zugänglichen Raumes hindert.
Dieser Absatz b. kann willkürlich auf Personen oder Gruppen angewendet werden, welche der Norm unseres konsumorientierten Lebens nicht gerecht werden. Diejenigen Personengruppen welche wir mit Randständig, Penner, Alkoholiker oder Punks betiteln, werden die Repression dieses Wegweisungsartikels wohl am ehesten erfahren. Ihnen will man keinen Platz in dieser kapitalistischen und leistungsorientierten Gesellschaft zustehen.
Knapp 80 Prozent der der WählerInnen des Kantons Zürichs haben am 24. Februar 2008 für dieses Polizeigesetz gestimmt.
Eingegangen: 3. Mai 2008

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Titel: K ein Spaziergang
Ort der Entstehung: Zürichsee
Künstler: 242
Beschreibung: Private Invertentionen am öffentlichen Ufer
Eingegangen: 3. Mai 2008
DER BEITRAG WURDE MIT VIDEO EINGEREICHT
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Titel: Zungenmonster
Ort der Entstehung: Josefstrasse, Zürichsee
Künstler: Mizzo Style
Beschreibung: -
Eingegangen: 3. Mai 2008

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Titel: Post Message Service
Ort der Entstehung: Bahnhof Thalwil
Künstler: Dancer 90
Beschreibung: siehe unten
Eingegangen: 2. Mai 2008
DER BEITRAG WURDE MIT VIDEO EINGEREICHT

Beschreibung als PDF
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Titel: «Unser Manifest»
Ort der Entstehung: Zürich
Künstler: Smolensk
Beschreibung: Material: Plakate im A3-Format auf zwei Seiten, Kleister. Plakatiert wurde an mehreren Orten in der Stadt. Unter anderem hing das Plakat während mehreren Tagen am Lift der Station Hardbrücke.
Eingegangen: 2. Mai 2008

Manifest als PDF
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Titel: «Nur Christen»
Ort der Entstehung: verschiedene Bänke in Stadt Zürich, Juli 2007
Künstler: Mommy Fortuna’s Manticor
Beschreibung: Ich möchte dem Herrn, der wegen der Aufschrift «Nur Christen» Anzeige wegen Verstoss gegen die Rassimus-Strafnorm eingereicht hat, für seine Betroffenheit danken. Würden sich mehr Menschen betroffen fühlen und handeln, wenn sie etwas potentiell diskriminierendes oder ausgrenzendes sehen, wäre diese Welt möglicherweise ein besserer Ort.
Eingegangen: 2. Mai 2008

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Titel: Der blau weisse Ruf der Strasse
Ort der Entstehung: Letzigrundstadion, Zürich
Künstler: -
Beschreibung: Die Stadt hat in der Planung und Ausführung des neuen Stadium die Bestuhlung, unüblicher Weise nicht in den Clubfarben der Heimteams gewählt, sondern rot. Rot ist dazu noch die Farbe des grössten Kongruent dem FC Basel, dort wurden sinnigerweise die Stühle auch hergestellt. Mit meiner stillen Aktion will ich an allen Zufahrtsstrassen zum Stadion, um die Alleebäume und Brachflächen mit blau weissen heimischen Blumen ansäen. So sollen die Clubfarben, wenn nicht im Stadion vorhanden, zumindest auf der Strasse ihre Präsenz finden ( reclaim the street). Auf die EM08 in Zürich finde ich den idealen Zeitpunkt meine Blumengraffiti auszuführen und sie auch publik zu machen. Ich wählte für die Ansaaten die Strassen innerhalb der Verkehrssperrzone der drei EM-Spielen. An der Dennler-, Freihof-, Hohl-, Hardt-, Badenerstr. und dem Letzigraben sollen die Zuschauer an den blau weissenBlumenmarkierungen vorbei laufen, die sich zum Stadion hin immer stärker verdichten.
(Blumenwahl. weisse: Schwarzkümmel, Schafsgarbe, Margerite, Graslilie, wilde Möhre, weisse Lichtnelken und Weissklee Blaue: Wegwarte, Flachs, blauer Lattich, Kornblume, Wiesensalbei, Kornrade, Karde, Eseldistel und blau Mohn.)
Eingegangen: 1. Mai 2008
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Titel: Ohne Titel
Ort der Entstehung: ?
Künstler: anonym
Beschreibung: -
Eingegangen: 28. April 2008

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Titel: Schirme
Ort der Entstehung: Bahnhof Wollishofen, Zürich, 30.3.2008
Künstler: anonym
Beschreibung: A glass waiting room in the middle of a platform was filled with umbrellas. To maximize the wonderful light properties of these objects, I installed a battery powered car light. With the help of another person, we began the installation at 16:00 hours as traffic was building up. The project was up over the duration of the rush hour traffic until 21:00.
Eingegangen: 28. April 2008

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Titel: Cross the border – close the gap
Ort der Entstehung: Bahnhof Oerlikon, Kreuzung Ohm-/Hofwiesenstrasse Zürich
Künstler: Lazy Donna
Beschreibung: Man sollte über soziale Differenzen oder Vorurteile hinwegsehen und versuchen – egal wie «andersartig» das Individuum ist – zusammen zu leben und über den eigenen Horizont hinweg neue Erfahrungen durch zwischenmenschliche Kontakte finden. Dazu wurde der Zebrastreifen als Bindeglied zwischen «zwei Ufern» gewählt.
Eingegangen: 28. April 2008

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Titel: Der Staat wacht über dich
Ort der Entstehung: diverse Orte in Zürich, Januar 2008
Künstler: Zieglestein
Beschreibung: Die Arbeit ist im Zusammenhang mit der Abstimmung über das neue Polizeigesetz im Kanton Zürich entstanden. Wann wird aus einem beschützenden Wachen ein kontrollierendes Überwachen?
Eingegangen: 27. April 2008

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Titel: Aquarium
Ort der Entstehung: Hardbrücke, Zürich
Künstler: Tic, Tric & Trac
Beschreibung: Überall in Zürich findet man an Tramhaltestellen Möwen, Reiher, Albatrosse, etc. Doch wovon leben diese Vögel eigentlich? Das Aquarium soll ihnen eine neue Lebensgrundlage schaffen.
Eingegangen: 26. April 2008

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Titel: Schlund
Ort der Entstehung: Nähe Rotbuchstrasse, Zürich
Künstler: Gourmand
Beschreibung: -
Eingegangen: 26. April 2008

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Titel: Barcode
Ort der Entstehung: Zürich
Künstler: Jonas
Beschreibung: Versuch, mehr Barcode-Embleme zu erfinden
Eingegangen: 24. April 2008

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Titel: Going inside
Ort der Entstehung: Zürich, 2008
Künstler: palla
Beschreibung: Ca. 50 Fotografien vom Innenleben von Badezimmer-Spiegelschränken. Die Bilder wurden im Format 160×120 cm an verschiedenen öffentliche Orten platziert.
«To make the private into something public is an action that has terrific repercussions in the reinvented world. The government has the job of maintaining the day-to-day illusion of the ONE-TRIBE NATION. Each public disclosure of a private reality becomes something of a magnet that can attract others with a similar frame of reference; thus each public disclosure of a fragment of private reality serves as a dismantling tool against the illusion of a ONE-TRIBE NATION; it lifts the curtains for a brief peek and reveals the probable existence of literally millions of tribes. The term ‘general public’ disintegrates. What happens next is the possiblity of an X-ray of Civilization, an examination of its foundations.» Lesung von David Wojnarowicz im Rahmen einer Benefizveranstalung für Needle Exchange im Drawing Center, NYC, 1992.
Eingegangen: 23. April 2008

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Titel: fünf minuten revolutionen für die parkbank
Ort der Entstehung: Zürich
Künstler: Bätti Bäsi
Beschreibung: siehe unten Eingegangen: 23. April 2008

Zusatzinfos
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Titel: Und sie tanzten einen Tango…
Ort der Entstehung: Tramstation Quellenstrasse, Zürich
Künstler: Kriminaltangokommissar
Beschreibung: …Jacky Brown und Baby Miller.
Und die Kripo kann nichts finden,
was daran verdächtig wär’…
Eingegangen: 21. April 2008

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Titel: Zeig mir deine Kanone, Baby!
Ort der Entstehung: Polizeiliche Beratungsstelle, Grüngasse, Zürich
Künstler: Wanksy
Beschreibung: – Eingegangen: 12. April 2008

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Titel: Lines – Mitbestimmung im «öffentlichen» Raum
Ort der Entstehung: zuRich
Künstler: In the future no one will be famous
Beschreibung: Oh, was wird denn da gebaut? ohne mich zu fragen… Ruf ich doch gleich das Tiefbauamt an, oder wohl besser dem Kreisarchitekten? hm, … Herrgott, direkt vor meiner Tür! Grüezi – Was? gefälscht? ach. – Sehen doch die Striche zwei Strassen weiter viel zu schön aus, als dass sie «echt» sein könnten… aber, da wird gebaut?!?
Eingegangen: 11. April 2008
*** NICHT IM WETTBEWERB (FREIWILLIGER VERZICHT) ***

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Titel: Granatapfelschuss
Ort der Entstehung: Landesmuseum, Zürich
Künstler: Divan
Beschreibung: Pfeil, Granatapfel, Baum.
Eingegangen: 8. April 2008

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Titel: danger in the night
Ort der Entstehung: Fraumünster, Zürich, 2006
Künstler: daltons
Beschreibung: -
Eingegangen: 5. April 2008

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Titel: Ohne Titel
Ort der Entstehung: diverse Orte in Zürich
Künstler: anonym
Beschreibung: -
Eingegangen: 4. April 2008

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Titel: Milk
Ort der Entstehung: Josefwiese, Zürich
Künstler: friendly vandalisms
Beschreibung: 600 Autos zu verkaufen war friendly vandalisms erstes Projekt im Jahr 2001. Wir rannten durch die halbe Stadt und klebten unsere Zu-Verkaufen-Sticker auf die Scheiben von Autos, die entlang der Strasse geparkt waren. Eine Telefonnummer auf dem Kleber leitete den erbosten Autobesitzer zum Büro der Kulturchefin der Sonntagszeitung weiter. Auf anonymem Weg hatten wir ihr zuvor Bild- und Textdokus über uns geschickt, und nun hofften wir auf unsere 15 Minuten Ruhm in der lokalen Presse. Wir hatten einen Heidenspass daran, anderer Leute Autos ungefragt zum Verkauf anzubieten. Bis heute haben wir keine Ahnung, wie viele Anrufe damals bei ihr eingingen. Der erhoffte Artikel erschien natürlich nie. Im Rückblick war es wohl auch besser so. Wahrscheinlich hätte sie friendly vandalism für eine fundamentalistische Ökogruppe oder etwas Ähnliches gehalten. Am nächsten Tag gingen wir wieder raus und schauten den Leuten dabei zu, wie sie – angepisst – die Sticker von den Scheiben kratzten. Via Email erhielten wir einige Rückmeldungen von wütenden Autobesitzern. Jemand versuchte, uns sein Auto zu verkaufen. Das war nett. Wir hatten gehofft, dass es einige von ihnen wenigstens in Betracht ziehen würden, wieder mal den öffentlichen Verkehr oder das Fahrrad zu benutzen.
So begann alles. Wir suchten nach einem adäquaten Weg, das auszudrücken, was wir jeden Tag empfanden wenn wir durch unsere Stadt gingen, die Zeitung lasen, unseren Alltag lebten, und wollten gleichzeitig Spass haben. Die Installation Streetmarket von Barry McGee, Todd James and Stephen Powers an der Biennale von Venedig 2001 beeinflusste uns nachhaltig. Die Strasse einen Markt zu nennen brachte die Sache auf den Punkt. Gleichzeitig versprühte die Arbeit eine positive Message von Selbstvertrauen und Stärke. Die nächsten drei Jahre verbreiteten wir Kleber mit poetischen, politischen und dadaistischen Botschaften. Auf 600 Autos zu verkaufen folgten die Serien Prinzessinnen (2001), Die verpatzte Politkampagne (2002), Gold (2002), Waffen und Rosen (2003, fürs Dadafestival), Dein Gebiet ist mein Terror (2003), Bury me in Tel Aviv (2004, auch fürs Dadafestival) und andere. Später kamen wir vom Kleberformat ab und arbeiteten mit vermehrt mit Schablonen und mit Fotografie. Die Arbeit, die Eurer Wettbewerbs-Ausschreibung sicher am nächsten kommt ist Milk (after Jeff Wall) aus dem Jahr 2005. Sie gibt ein frühes Strassenbild des kanadischen Fotografen Jeff Wall wieder. Walls Bild wird mit der in ihrer Bewegung eingefrorenen Milch und der extremen Körperanspannung der Figur aufgeladen, ihre Gefühle von Entfremdung und Wut entladen sich in im urbanen Kontext. Wall selber sagte dazu «the violence you see in my pictures is social violence.» Das Graffito an der Umkleidekabine auf der Josefwiese wurde nach etwa drei Monaten entfernt.
Eingegangen: 1. April 2008

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Titel: Unser täglich Brot…
Ort der Entstehung: Geroldstrasse, Bhf. Hardbrücke, Zürich
Künstler: FIGUGEGL
Beschreibung: Parodie auf die Werbebotschaften, die uns täglich zum Frass vorgesetzt werden.
Eingegangen: 8. März 2008

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Titel: Der Tod der Redefreiheit
Ort der Entstehung: Central, Zürich
Künstler: Floweringfields
Beschreibung: Werbeunternehmen wie die APG ersticken durch ihre Vereinnahmung der Medien und des öffentlichen Raums die Redefreiheit: wer spricht, bezahlt. Die drei Tafeln am Central symbolisieren dieses Absterben der Redefreiheit. Die Plakate sind das Werk des 1996 verstorbenen amerikanischen Künstlers Felix Gonzalez-Torres, die an der letztjährigen Biennale in Venedig auflagen. Der Titel ist “Untitled (Republican Years)”.
Die Intervention hat noch eine weitere Komponente: Die Kulturplakate für führende kulturelle Institutionen wurden für einmal mit einem Kunstwerk überklebt, das für sich selbst steht – also nicht ortsunabhängig ist. Das wurde von den Zürcher Ordnungshütern nicht goutiert. 12 Stunden später hingen bereits wieder schlecht gestaltete kunst- und anderskommerzielle Plakate.
Eingegangen: 5. März 2008

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Titel: dirty district
Ort der Entstehung: Uetliberg, Zürich
Künstler: 601
Beschreibung: Meh dräck?
Eingegangen: 4. März 2008

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Titel: Le jury incorporé – die Einverleibten Richter
Ort der Entstehung: Limmatquai, Zürich – April 2006
Künstler: Du und Ich
Beschreibung: Bewerten der Passanten nach ihrer Schönheit
Eingegangen: 29. Februar 2008
DER BEITRAG WURDE ALS VIDEO EINGEREICHT
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Titel: Zürich kapituliert
Ort der Entstehung: Zürich – Sommer 2007
Künstler: Enrico Centonze
Beschreibung: -
Eingegangen: 25. Februar 2008

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Titel: Willkommen zuhause
Ort der Entstehung: Kalkbreite, Zürich – 23. Februar 2008
Künstler: we love sophie
Beschreibung: -
Eingegangen: 23. Februar 2008

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Titel: Reduce CO2
Ort der Entstehung: Rosengartenstrasse, Zürich
Künstler: A-Z
Beschreibung: -
Eingegangen: 23. Februar 2008

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Titel: Wirf Schatten / try to delete a trace of erasure…
Ort der Entstehung: Zürich
Künstler: I
Beschreibung: verwischen sie die Spuren des Genius ganz präzise – ohne Kanten bitte. sonst … gedeihen neue! und wer verwischt schon gerne Spuren von Spuren? (richtig! das gibt wieder welche – hihi ). an einigen Orten, wo die Schatten gelichtet wurden, ist folglich die gesamte Fassade neu gepinselt worden – sorry for that ![]()
Eingegangen: 23. Februar 2008
*** NICHT IM WETTBEWERB (FREIWILLIGER VERZICHT) ***

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Titel: Schneeauto
Ort der Entstehung: Heinrichstrasse, Zürich – März 2006
Künstler: Divan
Beschreibung: In der Nacht auf den 5. März 2006 fiel in Zürich sehr viel Schnee und der Verkehr kam während des nächsten Morgens vollständig zum erliegen. Diese Zeit nutzte ich, um eine Schneeskulptur in Form eines Autos auf einem Parkplatz zu modellieren. Ich wurde rechtzeitig mit dem ‘Schneeauto’ fertig bevor die Salzwagen die Strassen wieder frei gaben. Erst jetzt, als die Strassen vom Schnee befreit waren und der dunkle Aspfaltbelag in hartem Kontrast zur Schneeskulptur stand, präsentierte sich das Schneeauto in seiner vollen Pracht. Der Ort bildet mit der Skulptur eine Einheit. Die Skulptur behielt vier Tage ihre Form. Mit der Zeit verfärbte sich der Schnee von den Abgasen der vorbeifahrenden Autos. Der Parkplatz war während zehn Tagen besetzt. Überrascht und zugleich aufgefordert über Toleranz nachzudenken, zeigte sich die Polizei die das Schneeauto begutachtete. Ich hatte nämlich extra für sie eine Parkbusse auf das Schneeauto angebracht. Gezeigt wurde diese Arbeit unter anderem auf Tele Züri.
Eingegangen: 20. Februar 2008

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Titel: Strassenfussball
Ort der Entstehung: Viadukt/Eisenbahnbrücke, Dammweg, Zürich – Mai 2007
Künstler: Divan
Beschreibung: Bei der Einfahrt in die Wohnzohne des Kreis 5 wollte ich über diese symbolische Intervention eine Verkehrsberuhigung erreichen. Quer zur stark befahrenen Limmatstrasse markieren zwei Torhüter ein Fussballfeld, dass quer über die Fahrbahn verläuft. Autos, Trams aber auch die Fans die zum Hardturmstadium laufen, überquerten dieses Fussballfeld. Die Tore wurden aus rot-weissen Bauabsperrlatten, die unweit vom Ort gefunden wurden, gebaut. Die Torhüter wurden mit schwarzem Marker auf weissem Plastik-Tischtuch gezeichnet und auf die Wand geklebt.
Eingegangen: 20. Februar 2008
DER BEITRAG WURDE MIT VIDEO EINGEREICHT

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Titel: Klatschsofas
Ort der Entstehung: Wipkingen, Zürich – Mai 2007
Künstler: Divan
Beschreibung: Aus der Serie ‘Sammeltage’: Mit den ‘Klatschheften’ und Zeitungen die auf dem Sofa in der gemütlichen Stube gelesen wurden und nun für die Papiersammlung auf das Trottoir gestellt wurden, baute ich eine einladende Sofaecke. Die Verkehrung des Privaten- und Öffentlichen Raums soll einen Dikursraum eröffnen. Das Bild wurde digital bearbeitet: in der Realität wurde nur ein Sofa aufgestellt, das zweite wurde im Photoshop nachträglich ins Bild eingefügt.
Eingegangen: 20. Februar 2008

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Titel: TRANSI(T)OR
Ort der Entstehung: Ecke Heinrichstrasse/Röntgenstrasse, Zürich – April 2007
Künstler: Divan
Beschreibung: Aus der Serie ‘Sammeltage’: Die Kartonkisten wurden aus der nächsten Umgebung zusammengetragen. Sie wurden für die Kartonabfuhr auf die Strasse gestellt.
Eingegangen: 20. Februar 2008
DER BEITRAG WURDE MIT VIDEO EINGEREICHT

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Titel: Interventio
Ort der Entstehung: TKanton Zürich
Künstler: NächtlicheR spaziergängerIn mit Dose
Beschreibung: -
Eingegangen: 13. Februar 2008
*** NICHT IM WETTBEWERB (FREIWILLIGER VERZICHT) ***

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Titel: Hochinhaus
Ort der Entstehung: Tramhaltestelle Bäckeranlage, Zürich
Künstler: Tic & Tac
Beschreibung: Wo ist denn da die Botschaft?
Eingegangen: 12. Februar 2008

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Titel: Engelstrasse
Ort der Entstehung: Engelstrasse, Zürich
Künstler: Gassenliterat
Beschreibung: An der Ecke Engelstrasse/Anwandstrasse hingen über einem Jahr leere Werbetafeln. Da beschloss ich, eine Werbung am, vom und über den Ort reinzuhängen. Die Texte stehen alle in Verbindung zu etwas, das mit dieser Strassenecke zu tun hat.
/1/ Auszug aus den Memoiren von Regula Engel-Egli, der Namenspatronin der Engelstrasse (1821)
/2/ Auszug aus dem Buch ‘Engelstrasse 67′ von Joseph Saladin (1958)
/3/ Auszug aus einem Text über Regula Engel in ‘Revolutionäre und Querköpfe’ von Willi Wotreng (2005)
/4/ Auszug aus Faust
/5/ Auszug aus dem Lied 16 Tons von Merle Travis(1947)
Nach einer guten Woche waren die City Lights-Werbeflächen wieder leer. Und sind es heute noch.
Eingegangen: 12. Februar 2008

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Titel: waswotsch?
Ort der Entstehung: Hotel Schweizerhof beim Hauptbahnhof Zürich – Herbst 2007
Künstler: Malermeister
Beschreibung: -
Eingegangen: 12. Februar 2008

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Titel: Himmel + Erde
Ort der Entstehung: Helvetiaplatz, Zürich – Herbst 2007
Künstler: Sticky
Beschreibung: -
Eingegangen: 12. Februar 2008

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Titel: He’s watching you
Ort der Entstehung: Universität Zürich
Künstler: Gem1812
Beschreibung: 1 layer stencil / ca. 1.50m
Eingegangen: 11. Februar 2008

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Titel: Antonplakate
Ort der Entstehung: Zürich – November 2004
Künstler: kollektive Autorenschaft
Beschreibung: ca. 50 Menschen, rund 120 Sujets, um die 5000 Plakate, eine Nacht. Kleister oder Klebeband. Vorgabe war einzig schwarz-weisses A3
Eingegangen: 11. Februar 2008
DER BEITRAG WURDE MIT VIDEO EINGEREICHT
*** NICHT IM WETTBEWERB (FREIWILLIGER VERZICHT) ***

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Titel: Who wants to marry me?
Ort der Entstehung: Kreis 4, Zürich – November 2007
Künstler: Zürimeitli
Beschreibung: Ich hab meinem Boyfrind vor mehr als einem Jahr einen Heiratsantrag gemacht; er hat diesen ignoriert. Dann hab ich ihn zu meinem bedauern betrogen. Am Tag danach entstand diese Arbeit. Ich besuchte ein Kostümverleih und ein Freund machte dieses Foto von mir. Ich war sehr ungläcklich, den wer würde mich jetzt noch heiraten. Ich verkleisterte den Kreis 4 damit, konsequent plazierte ich die Mini-Poster auf die Abfallkäbel vom Quartier. Es entstand ein neues Mantra in meinem Leben: «Heirat ist: filling waste!» Interessant finde ich das Fragezeichen, mit welchem ich die Betrachter alleine damit zurück lasse (keine Telefonnummer oder jeglicher Hinweis zu dieser «Ausschreibung» und auch Kommentare beim Aufkleben von beispielsweise einem Inder: «I would !».
Eingegangen: 11. Februar 2008

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Titel: Goodbye Fastfood
Ort der Entstehung: Bahnhof Stadelhofen, Zürich
Künstler: Gem1812
Beschreibung: 3 layer stencil / ca. 0.8m
Eingegangen: 8. Februar 2008

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Titel: Colorful city
Ort der Entstehung: Kantonsschule Stadelhofen, Zürich
Künstler: Gem1812
Beschreibung: 3 layer stencil / ca. 1m
Eingegangen: 8. Februar 2008

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Titel: Bird vs. Tank
Ort der Entstehung: ? Künstler: Gem1812
Beschreibung: 3 layer stencil
Eingegangen: 8. Februar 2008

