Sa, 29. Januar, 15.00
Helvetiaplatz, Zürich
QUARTIERRUNDGANG KREIS 4

Mit dem für Anfang Februar geplanten Abbruch des Tessinerkellers an der Neufrankengasse würde der Gentrifizierung und der Gewinnmaximierung auf dem Immobilienmarkt ein symbolträchtiges Gebäude im Kreis 4 zum Opfer fallen. Es wäre nicht das Erste und nicht das Letzte. Auf einem Streifzug durch das Quartier folgen wir den Spuren der sogenannten «Aufwertung», die vor allem eine Verdrängung und Zerstörung der gewachsenen Quartierstrukturen
bedeutet. Anhand bereits realisierter und zukünftiger Projekte soll aufgezeigt werden, wie die Entscheide einiger Weniger den Kreis 4 verändern, wer die wichtigsten Immobilienbesitzer und Aufwertungsmotoren und wer die Verlierer  sind. Schlafen können wir morgen, heute geht es um unser Quartier, unsere Wohnungen, Beizen, um unseren Lebens- und Freiraum.

Organisiert wird der Rundgang von verschiedenen Gruppierungen im Kreis 4; im Anschluss gibt es an der Neufrankengasse Suppe, warme Getränke und Musik

Die Zürcher Stiftung PWG wurde gegründet, um preisgünstigen Wohn- und Gewerberaum zu erhalten. Erfüllt sie diesen Auftrag? vollständigen Beitrag lesen »

Der vordere Teil des Kreises 5 mit seinen Klubs gehört zu den Aufsteigern unter Zürichs Quartieren. Das Trendquartier Escher Wyss hingegen gehört gemäss einer ZKB-Analyse nicht dazu. vollständigen Beitrag lesen »

Die Repression im Milieu zeigt Wirkung: Prostituierte suchen laut Fachleuten vermehrt in der Agglomeration nach Arbeit. Das schafft neue Probleme. vollständigen Beitrag lesen »

Eine unter Verschluss gehaltene Studie zum Kasernenareal ist seit kurzem auf der Website der Baudirektion veröffentlicht. Entschieden sei aber noch nichts, sagt der Kantonsbaumeister. vollständigen Beitrag lesen »

Anwohner der Langstrasse sind laut einer Umfrage überraschend zufrieden mit ihrer Wohnsituation. Hauptproblem bleiben die Drogen. Bedenken gibt es auch wegen «Yuppisierung». vollständigen Beitrag lesen »

Zürich kauft noch traditionell ein: Am liebsten während des Tages und im Quartier. Internetshopping ist bis heute nur eine Randerscheinung. vollständigen Beitrag lesen »

Am Montagabend informierten SBB, Post und Stadträtin Kathrin Martelli rund 150 QuartierbewohnerInnen über den Gestaltungsplan zum Stadtraum HB, wie die neue Überbauung entlang statt auf den Geleisen beim Zürcher Hauptbahnhof nun heisst. Gegen das Projekt könnte sich Widerstand formieren. vollständigen Beitrag lesen »

«Erlaubt ist, wer nicht stört»: Unter diesem Motto hat das Team des stadt.labors am Dienstag zur Podiumsdiskussion geladen. Direktbetroffen aus der Drogen- und Punk-Szene erzählen freimütig, wie sie die Behandlung durch die Polizei im Alltag erleben – natürlich kam dabei auch das Thema Wegweisungsartikel zur Sprache. vollständigen Beitrag lesen »

Geht es nach dem Willen der Polizeivorsteherin Esther Maurer soll Zürich einen Wegweisungsartikel bekommen, wie er schon in Bern besteht. Das stadt.labor – die Diskussionsplattform für Stadtentwicklungsfragen im Bogen 13 – wählte am 12. Oktober ein unorthodoxes Vorgehen und lud Randständige auf eine Podium ein, um von ihren Erfahrungen zu erzählen. Von den vier geladenen Direktbetroffenen gelangte jedoch nur Andi, der seit den 80er Jahren harte Drogen konsumiert, in den Bogen 13. Eine Gruppe von Punks, die sich beim Stadelhofen trifft, befand sich zudem im Publikum. Von den drei nicht erschienen Gästen musste der eine kurzfristig in eine psychiatrische Klinik eingeliefert werden, der zweite sass in Haft und der dritte musste seinem Drogenkonsum vom Nachmittag Tribut zollen. An ihre Stelle traten GassenarbeiterInnen von Basta und Streetwork (Basta ist eine niederschwellige, polyvalente Beratungsstelle und macht aufsuchende Sozialarbeit im Langstrassenquartier; Streetwork betreibt aufsuchende Jugendarbeit). Die Fabrik Zeitung präsentiert Auszüge aus der Gesprächsrunde, an der sich auch verschiedene Personen aus dem Publikum beteiligten in überarbeiteter Form. vollständigen Beitrag lesen »

Demnächst soll auch Zürich einen Gesetzesartikel erhalten, um gegen unerwünschte Personen in der Innenstadt vorgehen zu können. In Bern hat der rechte Hardliner Kurt Wasserfallen vor mehr als sechs Jahren für eine solche Bestimmung gesorgt. In Zürich gilt nun die SP-Stadträtin Esther Maurer als Wegbereiterin einer härteren Gangart gegen Randständige. vollständigen Beitrag lesen »

Wie würde der Wegweisungsartikel sich auf Randständige auswirken? Ein Betroffener äussert sich zum umstrittenen Instrument. vollständigen Beitrag lesen »

Von 1990 bis 2000 hat sich das Bevölkerungsprofil der Region Zürich geändert: Krisenquartiere der Kernstadt wurden trendig, soziale Probleme verschoben sich in die Randgebiete hinaus. vollständigen Beitrag lesen »

Vertreterinnen des Initiativkomitees «Förderung der Wohnlichkeit und des Gewerbes im Kreis 4» lancierten am Montag ihre Volksinitiative. Gefordert wird eine öffentlich-rechtliche Stiftung mit einem Kredit von 20 Millionen Franken zur Aufwertung des Langstrassenquartiers. vollständigen Beitrag lesen »

Repressive Kontrollpolitik, Gebietsaufwertung und vielfältige Verdrängungsstrategien in Zürichs Langstrasssenquartier. vollständigen Beitrag lesen »