Sa, 29. Januar, 15.00
Helvetiaplatz, Zürich
QUARTIERRUNDGANG KREIS 4
Mit dem für Anfang Februar geplanten Abbruch des Tessinerkellers an der Neufrankengasse würde der Gentrifizierung und der Gewinnmaximierung auf dem Immobilienmarkt ein symbolträchtiges Gebäude im Kreis 4 zum Opfer fallen. Es wäre nicht das Erste und nicht das Letzte. Auf einem Streifzug durch das Quartier folgen wir den Spuren der sogenannten «Aufwertung», die vor allem eine Verdrängung und Zerstörung der gewachsenen Quartierstrukturen
bedeutet. Anhand bereits realisierter und zukünftiger Projekte soll aufgezeigt werden, wie die Entscheide einiger Weniger den Kreis 4 verändern, wer die wichtigsten Immobilienbesitzer und Aufwertungsmotoren und wer die Verlierer sind. Schlafen können wir morgen, heute geht es um unser Quartier, unsere Wohnungen, Beizen, um unseren Lebens- und Freiraum.
Organisiert wird der Rundgang von verschiedenen Gruppierungen im Kreis 4; im Anschluss gibt es an der Neufrankengasse Suppe, warme Getränke und Musik
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Geht es nach dem Willen der Polizeivorsteherin Esther Maurer soll Zürich einen Wegweisungsartikel bekommen, wie er schon in Bern besteht. Das stadt.labor – die Diskussionsplattform für Stadtentwicklungsfragen im Bogen 13 – wählte am 12. Oktober ein unorthodoxes Vorgehen und lud Randständige auf eine Podium ein, um von ihren Erfahrungen zu erzählen. Von den vier geladenen Direktbetroffenen gelangte jedoch nur Andi, der seit den 80er Jahren harte Drogen konsumiert, in den Bogen 13. Eine Gruppe von Punks, die sich beim Stadelhofen trifft, befand sich zudem im Publikum. Von den drei nicht erschienen Gästen musste der eine kurzfristig in eine psychiatrische Klinik eingeliefert werden, der zweite sass in Haft und der dritte musste seinem Drogenkonsum vom Nachmittag Tribut zollen. An ihre Stelle traten GassenarbeiterInnen von Basta und Streetwork (Basta ist eine niederschwellige, polyvalente Beratungsstelle und macht aufsuchende Sozialarbeit im Langstrassenquartier; Streetwork betreibt aufsuchende Jugendarbeit). Die Fabrik Zeitung präsentiert Auszüge aus der Gesprächsrunde, an der sich auch verschiedene Personen aus dem Publikum beteiligten in überarbeiteter Form. vollständigen Beitrag lesen »
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Demnächst soll auch Zürich einen Gesetzesartikel erhalten, um gegen unerwünschte Personen in der Innenstadt vorgehen zu können. In Bern hat der rechte Hardliner Kurt Wasserfallen vor mehr als sechs Jahren für eine solche Bestimmung gesorgt. In Zürich gilt nun die SP-Stadträtin Esther Maurer als Wegbereiterin einer härteren Gangart gegen Randständige. vollständigen Beitrag lesen »
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Vertreterinnen des Initiativkomitees «Förderung der Wohnlichkeit und des Gewerbes im Kreis 4» lancierten am Montag ihre Volksinitiative. Gefordert wird eine öffentlich-rechtliche Stiftung mit einem Kredit von 20 Millionen Franken zur Aufwertung des Langstrassenquartiers. vollständigen Beitrag lesen »
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