Di, 16. August, 17.00 bis 20.00
Helvetiaplatz, Zürich
BEZAHLBARE-MIETEN-PARTY

Der Verein Güterbahnhof setzt sich dafür ein, dass statt einer abgeschotteten Polizei-Festung ein lebendiges Quartier mit bezahlbaren Wohnungen und Gewerberäumen entsteht. Wir glauben fest an eine andere Zukunft und laden zur Besichtigung einer provisorischen Wohnung auf den Helvetiaplatz.

Programm:
17.00 Begrüssung durch Moderator Balthasar Glättli (MV Zürich)
18.00 Rap und Reggae zur Wohnungsnot mit Stereo Luchs, Boss Hi-Fi und andern
18.30 Niggi Scherr (MV Stadt Zürich) und Andreas Wirz (Wohnbaugenossenschaften Zürich) plädieren für Wo-Wo-Wonige auf dem Güterbahnhofareal

Eine Veranstaltung vom stadt.labor, Verein Güterbahnhof, Mieterinnen- und Mieterverband und Schweizerischer Verband Wohnbaugenossenschaften.


NICHT VERGESSEN:
JA – Das Polizeigesetz für ein Polizei- und Justizzentrum aufheben
http://www.güterbahnhof.ch

Sa, 30. April 2011, 16.00
Besammlung: Tramhaltestelle Bezirksgebäude
WOHNGENOSSENSCHAFTEN IM UMBRUCH

Genossenschaften werden gepriesen als Bollwerk gegen die rasant steigenden Mieten auf dem Zürcher Wohnungsmarkt. Doch viele genossenschaftliche Siedlungen sind in die Jahre gekommen und müssen saniert bzw. neu gebaut werden. Nicht immer gelingt es dabei, den günstigen Wohnraum zu erhalten und die Interessen der BewohnerInnen zu berücksichtigen. Auf einer Velo-Rundfahrt durch die Kreise 4 und 5 zeigt das stadt.labor die unterschiedliche Vorgehensweise der Genossenschaften an vier aktuellen Beispielen: Grüngasse (Wogeno), Kalkbreite (Genossenschaft Kalkbreite), Sihlfeld (ABZ) und Ottostrasse (Genossenschaft Röntgenhof).

Eine Veranstaltung vom stadt.labor im Rahmen des 1.Mai-Festes:
www.1mai.ch

Die Solarcity im oberösterreichischen Linz setzt in Energie- und Umweltbelangen neue Massstäbe für den gemeinnützigen Wohnungsbau. 1300 staatlich geförderte Wohnungen sind im neuen Stadtteil bereits entstanden, 6000 könnten es dereinst sein. Mit attraktiven Grünräumen und einer Fülle öffentlicher Einrichtungen sorgt die Stadt dafür, dass kein Schlafquartier heranwächst. Strenge Vorgaben stellte sie auch den beteiligten gemeinnützigen Bauträgern. vollständigen Beitrag lesen »

In der Schweiz gibt es rund 1700 Wohnbaugenossenschaften. Sie unterschieden sich hinsichtlich Entstehungsgeschichte und zentralen Inhalten. Die folgende Systematisierung hilft, Ordnung und einen besseren Überblick in dieser Thematik zu schaffen. vollständigen Beitrag lesen »

Lärm ist eine akustische Sinneswahrnehmung – keine visuelle. Die Baubranche stützt sich grundsätzlich auf letztere, und Lärm ist damit kaum ein Thema. Dennoch prägt Lärm das Bauen mit – ganz besonders bei genossenschaftlichen Siedlungen. vollständigen Beitrag lesen »

Kleinen Baugenossenschaften fehle das Know-how, um ihren Wohnungsbestand marktfähig zu halten, sagt Joris Van Wezemael. Dafür gibt es viele Gegenbeispiele. Jean-Pierre Kuster, Wohnbaubüro Uster, hat eine Reihe von kleineren und mittleren Genossenschaften bei der (erfolgreichen) Abwicklung von Erneuerungsprojekten begleitet. vollständigen Beitrag lesen »

Wenn der Abbruch des Saustalls zum Happening wird: Zum 10-Jahr-Jubiläum gewährt die Wohnbaugenossenschaft Farfalla einen Einblick ins gemeinschaftliche Leben in der alten Schlossmühle Oberdiessbach BE. vollständigen Beitrag lesen »

Viele Baugenossenschaften stehen vor der Herausforderung, ihre älteren Siedlungen durch Neubauten zu ersetzen. Dabei gilt es, die soziale Aufgabe der Genossenschaften, nämlich die Bereitstellung günstigen Wohnraums, nicht zu gefährden. In neue Dimensionen bezüglich Preisgünstigkeit und Standard kann jedoch nur vorstossen, wer die engen Grenzen der schrittweisen Erneuerung verlässt und auf eine expansive Strategie setzt. vollständigen Beitrag lesen »

Private Investoren und gemeinnützige Wohnbaugenossenschaften wenden bei der Entwicklung ihrer Liegenschaftenbestände völlig unterschiedliche Strategien an. Dieser Befund der Dissertation von Joris E. Van Wezemael vom Geographischen Institut der Universität Zürich erstaunt zunächst wenig. Schwerer wiegt die Diagnose, die er vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen und der wirtschaftlichen Entwicklung stellt: Bei den Baugenossenschaften besteht dringend Handlungsbedarf. vollständigen Beitrag lesen »

Wie das Wohnungsangebot für die Zukunft fit halten? Bei der Erarbeitung entsprechender Strategien ist nicht nur zu berücksichtigen, dass sich der Wettbewerb zumindest regional verschärfen könnte, weil längerfristig nicht mehr mit kontinuierlichem Bevölkerungszuwachs zu rechnen ist. Beachtet werden muss auch der gesellschaftliche und wirtschaftliche Wandel, der zu neuen Ansprüchen an die Wohnungen und das Wohnumfeld führt. vollständigen Beitrag lesen »

Einst waren sie Hausbesetzer. Dann gründeten sie eine Genossenschaft und wurden zu Hausbesitzern. Patrik Blöchlinger, Vorstandsmitglied der Genossenschaft Hohlraum, erzählt, wie es dazu  kam und wie er und seine 24 Mitbewohner mit diesem Rollenwechsel umgehen. vollständigen Beitrag lesen »

Das alte Haus sollte verkauft werden. Da wandten sich die Bewohner an die Winterthurer Genossenschaft für selbstverwaltetes Wohnen (Gesewo). Sie erwarb die Liegenschaft und sanierte sie nach Minergie – zu vergleichsweise bescheidenen Kosten. Sowohl bei der Finanzierung als auch beim Umbau war allerdings Eigeninitiative der Mieterschaft gefragt. vollständigen Beitrag lesen »

Immer mehr Menschen in der Schweiz sind von Armut betroffen. Haushalte, die mit einem sehr bescheidenen Budget auskommen müssen oder in einer finanziellen Notlage sind, finden bei Baugenossenschaften nicht nur eine günstige Wohnung, sondern auch Beratung oder sogar finanzielle Unterstützung. vollständigen Beitrag lesen »

In den Häusern der Wogeno-Genossenschaften gilt das Prinzip der Selbstverwaltung.  Dies bedingt, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner mitarbeiten. Wohnen unterhielt sich mit Edith Mertens*, Präsidentin der Wogeno Luzern: über Mitbestimmung und Mit-Anpacken, den hohen Eintrittspreis in ein Wogeno-Haus und die Solidarität nach dem grossen Hochwasser. vollständigen Beitrag lesen »

Die Baugenossenschaft Zentralstrasse erstellt im Raum Unterfeld-/Wallisellenstrasse rund hundert grosszügige Wohnungen. Ein Teil befindet sich in einem neuen Langbau an der Stelle früherer Reihenhäuser. Bei den übrigen Wohnungen nutzte man die Rohbausubstanz alter Mehrfamilienhäuser. Dadurch konnten beträchtliche Kosten eingespart werden. vollständigen Beitrag lesen »